Wilczek war einer der schnellsten Läufer seiner Zeit, bereiste die Krim, den Kaukasus und Afrika. Er finanzierte die österreichisch-ungarische Nordpolexpedition von Payer und Weyprecht – zwei Inseln in der Arktis tragen bis heute seinen Namen.


Am 6. Juni 1906 wurde die Burg nach 30 Jahren Bauzeit feierlich eröffnet. Unter den Gästen war sogar Kaiser Wilhelm II. Kreuzenstein präsentierte sich als einzigartiges Gesamtkunstwerk – das Idealbild einer mittelalterlichen Burg, erbaut aus echten historischen Bauteilen.


Graf Wilczek starb am 27. Jänner 1922 in Wien und fand seine letzte Ruhe in der Familiengruft unter der Kapelle von Kreuzenstein – genau dort, wo einst alles begann. Dreizehn Familienmitglieder sind mittlerweile auf der Burg bestattet.


Im Frühjahr 1910 stattete der ehemalige US-Präsident Theodore Roosevelt der Burg Kreuzenstein einen Besuch ab. Auf seiner großen Europareise nach dem Ende seiner Amtszeit ließ er sich das spektakuläre Werk des Grafen Hans Wilczek nicht entgehen, ein Zeugnis für die internationale Strahlkraft, die Kreuzenstein schon wenige Jahre nach ihrer Eröffnung erlangt hatte.


Auch im medizinischen Bereich engagierte sich Wilczek stark. Gemeinsam mit dem renommierten Chirurgen Theodor Billroth war er an der Gründung des Rudolfinerhauses beteiligt. Dieses Krankenhaus verband fortschrittliche medizinische Behandlung mit der professionellen Ausbildung von Pflegepersonal und stellte damit einen wichtigen Schritt in der Entwicklung des Gesundheitswesens dar.


Ein bedeutender Beitrag war die Mitgründung der Wiener Freiwilligen Rettungsgesellschaft im Jahr 1881. Nach der Katastrophe des Ringtheaterbrandes erkannte Wilczek die Notwendigkeit einer organisierten Notfallversorgung. Er stellte finanzielle Mittel sowie Räumlichkeiten aus seinem eigenen Besitz zur Verfügung und trug so maßgeblich zur Entstehung eines modernen Rettungswesens in Wien bei.

Darüber hinaus setzte sich Graf Wilczek für die Unterstützung von Studierenden ein. Mit der Gründung einer Mensa sowie eines Studentenheims ermöglichte er auch weniger wohlhabenden jungen Menschen den Zugang zu Bildung. Dieses Engagement unterstreicht seinen Einsatz für soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit.

Graf Wilczek starb am 27. Jänner 1922 in Wien und fand seine letzte Ruhe in der Familiengruft unter der Kapelle von Kreuzenstein – genau dort, wo einst alles begann. Dreizehn Familienmitglieder sind mittlerweile auf der Burg bestattet.

Wilczek war einer der schnellsten Läufer seiner Zeit, bereiste die Krim, den Kaukasus und Afrika. Er finanzierte die österreichisch-ungarische Nordpolexpedition von Payer und Weyprecht – zwei Inseln in der Arktis tragen bis heute seinen Namen.

Am 6. Juni 1906 wurde die Burg nach 30 Jahren Bauzeit feierlich eröffnet. Unter den Gästen war sogar Kaiser Wilhelm II. Kreuzenstein präsentierte sich als einzigartiges Gesamtkunstwerk – das Idealbild einer mittelalterlichen Burg, erbaut aus echten historischen Bauteilen.

Im Frühjahr 1910 stattete der ehemalige US-Präsident Theodore Roosevelt der Burg Kreuzenstein einen Besuch ab. Auf seiner großen Europareise nach dem Ende seiner Amtszeit ließ er sich das spektakuläre Werk des Grafen Hans Wilczek nicht entgehen, ein Zeugnis für die internationale Strahlkraft, die Kreuzenstein schon wenige Jahre nach ihrer Eröffnung erlangt hatte.

Auch im medizinischen Bereich engagierte sich Wilczek stark. Gemeinsam mit dem renommierten Chirurgen Theodor Billroth war er an der Gründung des Rudolfinerhauses beteiligt. Dieses Krankenhaus verband fortschrittliche medizinische Behandlung mit der professionellen Ausbildung von Pflegepersonal und stellte damit einen wichtigen Schritt in der Entwicklung des Gesundheitswesens dar.

Ein bedeutender Beitrag war die Mitgründung der Wiener Freiwilligen Rettungsgesellschaft im Jahr 1881. Nach der Katastrophe des Ringtheaterbrandes erkannte Wilczek die Notwendigkeit einer organisierten Notfallversorgung. Er stellte finanzielle Mittel sowie Räumlichkeiten aus seinem eigenen Besitz zur Verfügung und trug so maßgeblich zur Entstehung eines modernen Rettungswesens in Wien bei.
Darüber hinaus setzte sich Graf Wilczek für die Unterstützung von Studierenden ein. Mit der Gründung einer Mensa sowie eines Studentenheims ermöglichte er auch weniger wohlhabenden jungen Menschen den Zugang zu Bildung. Dieses Engagement unterstreicht seinen Einsatz für soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit.
Hinter den Mauern der Burg verbirgt sich eine der umfangreichsten privaten Sammlungen Österreichs. Jeder Raum zeigt ein anderes Kapitel europäischer Geschichte – von der Rüstkammer voller Ritterrüstungen bis zur Kapelle.